Lena Marie Schulz zählt zu den vielfach ausgezeichneten jungen Cellistinnen ihrer Generation. Sie wurde unter anderem beim Internationalen David-Popper-Wettbewerb ausgezeichnet und gewann den Solistenwettbewerb des Vorarlberger Landeskonservatorium. Im Jahr 2025 erhielt sie das Soroptimist-Stipendium der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Für ihre kammermusikalischen Leistungen wurde sie von der Moritzburg Festival Akademie mit dem Akademiepreis ausgezeichnet.
Ihr Studium begann sie am Vorarlberger Landeskonservatorium bei Prof. Mathias Johansen, bevor sie 2020 in die Klasse von Prof. Conradin Brotbek an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart wechselte. Dort schloss sie sowohl ihr Bachelor- als auch ihr Masterstudium mit Auszeichnung ab. Im Studienjahr 2023/24 studierte sie als Erasmus-Stipendiatin bei Prof. Jakob Koranyi an der Königlichen Musikhochschule Stockholm. Ergänzend absolviert sie derzeit ein Zusatzstudium im Fach „Führende Orchesterpositionen“ bei Prof. Francis Gouton in Mannheim und studiert bei Frans Helmerson an der Stauffer Akademie.
Orchestererfahrung sammelte sie als Praktikantin beim SWR Symphonieorchester in der Spielzeit 2022. Darüber hinaus wirkte sie in renommierten Orchestern wie der Staatsoper Stuttgart oder den Stuttgarter Philharmonikern mit. Zudem war sie Stipendiatin der Moritzburg Festival Akademie. Künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei renommierten Cellisten wie Gary Hoffmann, Kian Soltani, Alban Gerhardt, Peter Bruns und Frans Helmerson. Als Solistin konzertierte sie unter anderem mit der Philharmonie Baden-Baden, dem Sinfonieorchester Ettlingen, sowie dem Orchester des Vorarlberger Landeskonservatorium.
Seit Januar 2026 ist sie Teil der Skrowaczewski-Akademie der Deutschen Radio Philharmonie.