Studioaufnahmen für den "virtual choir" (Foto: Roger Paulet)

Das Händel-Experiment

Ein ARD-Konzert macht Schule

 

HALLELUJA – Studioaufnahmen für den "virtual choir"

Studiotermin im SR-Sendesaal für die Chöre des Gymnasiums am Schloss, Saarbrücken mit Musiklehrerin Manuela Simmler und des Theodor-Heuss-Gymnasiums Sulzbach /Saar unter der Leitung von Marie-Luise Keller-Sandner: die Noten sitzen, Motivationslage hoch, die Studioproduktion der Kurzversion von Händels „Halleluja“ – Gesamtdauer eine gute Minute - kann beginnen.

Das Händel-Experiment


SR 2-Reporter Christian Ignatzi war bei der Aufnahme unter Leitung von Toningenieur Ralf Schnellbach im Großen SR-Sendesaal dabei:

Halleluja!
Audio [SR 2, Gabi Szarvas / Christian Ignatzi, 31.01.2018, Länge: 11:07 Min.]
Halleluja!
"Händel-Experiment" - so heißt das diesjährige Musikvermittlungsprojekt der ARD, bei dem die Landessendeanstalten in ganz Deutschland über Monate hinweg in verschiedenen Workshops jungen Menschen klassische Musik näherbringen. Eine Reportage von der aktuellen SR-Produktion mit zwei saarländischen Schulchören hörten Sie in der SR 2-MusikWelt vom 31. Januar.


Fertig! Hier das Endergebnis von drei Stunden konzentrierter Arbeit: unser Beitrag zum „virtual choir“.

Das Händel-Experiment – Studioaufnahmen für den "virtual choir"
Video [DRP, (c) SR, 30.01.2018, Länge: 01:04 Min.]
Das Händel-Experiment – Studioaufnahmen für den "virtual choir"


P.S.: wie die Schüler die Aufnahmen erlebt haben

Am Dienstag hat jeder einen Einblick bekommen können, in das, was Profimusiker wohl fast täglich machen müssen. Es waren sehr anstrengende 3 Stunden. Doch ich denke, dass niemand es bereut mitgemacht zu haben. Es war eine tolle Erfahrung, die jeder Einzelne für sich gemacht hat. Ich finde es gut, dass Schüler die Möglichkeit haben, an solchen Projekten teilnehmen zu können.


Im Nachhinein, war es eine schöne Erfahrung... Jetzt wissen wir, wie es sich anfühlt professionelle Ton-und Videoaufnahmen zu machen. Und v.a. können wir stolz sein, ein Teil von so einem bundesweiten Projekt zu sein. Ich freu mich schon sehr auf das Endergebnis, wenn dann alle Chöre zusammen geschnitten werden und es dann in der Öffentlichkeit ausgestrahlt wird.


Es war interessant mal mitzuerleben, wie eine Aufnahme abläuft. Natürlich war es auch anstrengend, jede Stelle so oft zu wiederholen, aber das gehört eben dazu. Man hat mitbekommen, wie viel Arbeit so etwas ist. Also insgesamt: sehr spannend und bereichernd.


Mir hat es Spaß gemacht und ich denke, dass sich der Aufwand gelohnt hat.


Super spannend wird das Abschlusskonzert des Händel-Experiments am 3. Mai ab 11 Uhr im Videostream, auf allen Kulturwellen der ARD und im MDR-Fernsehen: Schülerchöre aus dem ganzen ARD-Sendegebiet vereinigen sich zu einem riesengroßen „virtual choir“.

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