Wenn George Benjamin komponiert, geschieht nichts beiläufig. Jeder Klang hat Gewicht, jede harmonische Bewegung Bedeutung. Der britische Komponist, Dirigent und Pädagoge zählt zu den präzisesten und zugleich eindringlichsten Stimmen der Gegenwartsmusik. Nach Jörg Widmann und Brett Dean gestaltet in dieser Spielzeit George Benjamin zwei Konzertwochen. Das erste Projekt führt in einen Dialog mit Mozart, das zweite Projekt stellt Benjamin selbst ins Zentrum: die konzertante Aufführung seiner Oper »Written on Skin«. In beiden Projekten verschränkt sich Virtuosität mit tiefer Erzählkraft – Benjamin beweist, warum sein Name zu den bedeutendsten Komponist:innen unserer Zeit gehört.