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FRÜHE MEISTERWERKE

Sonntag, 1. November 2020 | 11 Uhr | SWR Studio

 

1. Ensemblekonzert Kaiserslautern

Termin: 01.11.2020 11:00


Ulrike Hein-Hesse, Violine
Dzafer Dzaferi, Violine
Benjamin Rivinius, Viola
Teodor Rusu, Violoncello
Andreas Rothkopf, Klavier
Gabi Szarvas, Moderation


Joseph Haydn
Klaviertrio C-Dur Hob. XV:27

Alexander Zemlinsky
Klaviertrio d-Moll op. 3

Ludwig van Beethoven
Streichquartett A-Dur op. 18 Nr. 5


Klaviertrio und Streichquartett – sie gehören zu den gebräuchlichsten Kammermusikgattungen. Nahezu jeder Komponist der Klassik und Romantik hat etwas dazu beigetragen. Joseph Haydn hat die Gattung Klaviertrio geprägt und gilt als der Vater des klassischen Streichquartetts. Als Beethoven 1801 seine erste Streichquartett-Sammlung op. 18 veröffentlicht, hat er schon einiges an Erfahrung im Streichtrio und anderer Kammermusik gesammelt. Das Streichquartett gilt zu dieser Zeit bereits als ein Bereich, der Meistern vorbehalten ist. Obwohl Beethoven in seinen Quartett-Erstlingen noch an Haydn und Mozart anknüpft, stößt er doch schon die Tür zu neuen Ausdrucksbereichen auf.

So wie Beethoven in seinen Quartetten op. 18 Respekt und Verehrung für Haydn und Mozart durchklingen lässt, ist Alexander Zemlinsky bei seinem Opus 3 dem (damals noch lebenden) Altmeister Brahms verpflichtet. Er hat sogar Brahms’ Klarinettentrio op. 114 zum Vorbild genommen. Doch zeigt das Werk des 25-jährigen Zemlinsky auch Eigenheiten: Dramatik, große Steigerungswellen und ein Ausloten tonaler Möglichkeiten.


Tickets | SWR Studio Kaiserslautern | Tel. 0631/36228 395 51
Freier Eintritt für die „Freunde der Deutschen Radio Philharmonie“

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