Chefdirigent Pietari Inkinen (Foto: Kaupo Kikkas)

Pietari Inkinen

 

Der finnische Dirigent Pietari Inkinen steht seit 2017 an der Spitze der Deutschen Radio Philharmonie. Er ist außerdem Chefdirigent des Japan Philharmonic Orchestra und übernimmt ab 2022 die Leitung des koreanischen Rundfunkorchesters KBS Symphony Orchestra Seoul.

Höhepunkte der vergangenen und kommenden Spielzeiten waren seine Debüts beim Cleveland Orchestra, Pittsburgh Symphony Orchestra, Royal Concertgebouw Orchestra, Gürzenich-Orchester, NDR Elbphilharmonie Orchester, SWR Symphonieorchester und Budapest Festival Orchester. Als Gast stand er am Pult vieler weiterer namhafter Orchester, darunter die Staatskapelle Berlin, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Gewandhausorchester Leipzig, die Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestre Philharmonique de Radio France, Los Angeles Philharmonic Orchestra, Israel Philharmonic Orchestra oder Helsinki Philharmonic. Langjährige Chefposten bekleidete Pietari Inkinen beim New Zealand Symphony Orchestra, beim Prague Symphony Orchestra und beim Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele.

Mit der Deutschen Radio Philharmonie realisiert Pietari Inkinen zurzeit intensive Aufnahmeprojekte, wie die Gesamteinspielung der Sinfonien von Antonín Dvořák und Sergej Prokofjew (SWRmusic/Naxos). In Konzerten im SR- und SWR-Sendegebiet genauso wie auf Tourneen und Gastspielen, legt er als Chefdirigent einen besonderen Fokus auf das sinfonische Schaffen von Sergej Prokofjew, Antonín Dvořák und engagiert sich für Repertoire-Raritäten von Jean Sibelius, dessen Sinfonien er als CD-Zyklus mit dem New Zealand Symphony Orchestra vorgelegt hat.

Die Musik Richard Wagners nimmt eine zentrale Stellung in Pietari Inkinens Arbeit ein. Mit der Deutschen Radio Philharmonie erarbeitet er Konzerte mit Ausschnitten aus „Siegfried“ und „Götterdämmerung“. Ab 2022 wird er die Neuproduktion des „Ring des Nibelungen“ bei den Bayreuther Festspielen leiten (Regie: Valentin Schwarz). Bereits im Sommer 2021 dirigiert er drei Vorstellungen der „Walküre“ (Aktionskünstler: Hermann Nitsch) am Grünen Hügel. Zuvor leitete er die Tetralogie mit großem Erfolg an der Opera Australia in Melbourne und wurde hierfür 2014 mit dem Helpmann Award und 2016 mit dem Green Room Award als bester Operndirigent ausgezeichnet. Mit der Deutschen Radio Philharmonie, der Sopranistin Lise Lindstrom und dem Tenor Stefan Vinke spielte Pietari Inkinen eine CD mit Auszügen aus Wagners „Siegfried“ (SWRmusic/Naxos) ein, als Music Director des New Zealand Symphony Orchestra legte er eine Wagner-CD mit dem Tenor Simon O‘Neill vor. Weitere Opernproduktionen führten ihn an die Finnische Nationaloper, an das Théâtre de la Monnaie, an die Staatsoper Unter den Linden und an die Bayerische Staatsoper. Am Teatro Massimo in Palermo leitete er Wagners „Rheingold“ und „Walküre“, an der Dresdner Semperoper stand er am Pult der erfolgreichen Neuproduktion von „Eugen Onegin“.

06/21


Bio - Pietari Inkinen


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