Foto: Marco Borggreve

4. ENSEMBLEKONZERT KAISERSLAUTERN

Sonntag, 16. Juni 2019 | 17 Uhr | SWR Studio, Emmerich-Smola-Saal

 

Nachtmusik mit Hörnern

Termin: 16.06.2019 17:00

Das ursprünglich geplante Programm mit Hindemith, Mahler u.a. wird in etwas veränderter Form in der nächsten Spielzeit gespielt.


Martina Reitmann, Margreth Luise Nußdorfer,
Benoît Gausse und Guan Yue, Horn
Thomas Hemkemeier und Helmut Winkel, Violine
Jessica Sommer und Benjamin Rivinius, Viola
Mario Blaumer, Violoncello
Moderation: Gabi Szarvas


Wolfgang Amadeus Mozart
Hornquintett Es-Dur KV 407

Nikolaj Tscherepnin
Sechs Stücke für vier Hörner op. 35

Wolfgang Amadeus Mozart
Divertimento für zwei Hörner und Streicher F-Dur KV 247
("1. Lodronische Nachtmusik")


"Ich mag diesen runden wohligen Ton"
Audio [SR 2, Gabi Szarvas, 12.06.2019, Länge: 12:05 Min.]
"Ich mag diesen runden wohligen Ton"
Die 25-jährige Salzburgerin und Wahl-Saarbrückerin Margreth Luise Nußdorfer ist Hornistin bei der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern. Am Sonntag, 16. Juni, stellt sich die Blasmusikerin beim vierten DRP-Ensemblekonzert der Saison in Kaiserslautern im Quartett mit ihren Horn-Kollegen, aber auch solistisch vor. Gespielt werden dann Werke von Nikolaj Tscherepnin und Wolfgang Amadeus Mozart. SR-Reporterin Gabi Szarvas hat sich vorab mit Nußdorfer unterhalten.

Wolfgang Amadeus Mozart hat nicht nur die ungemein populär gewordene „kleine“ Nachtmusik geschrieben, sondern auch des Öfteren für die adelige Salzburger und Wiener Gesellschaft „geschwind eine Nacht Musique machen müssen“. Die erste „Lodronische Nachtmusik“ ist ein solistisch besetztes Divertimento für zwei Hörner und Streicher, das am Namenstag der Salzburger Gräfin Lodron erstmals aufgeführt worden ist. Der anspruchsvolle Part der ersten Violine verrät, was für ein fähiger Geiger der junge Mozart war. Mozarts Quintett für Horn und vier Streicher Es-Dur, mit dem das Konzert beginnt, entstand wie seine vier Hornkonzerte für den ebenfalls aus Salzburg stammenden und nach Wien übergesiedelten Hornisten Johann Leutgeb.

Im Mittelpunkt des Programms stehen die selten zu hörenden sechs Stücke für vier Hörner op. 35 des russischen Komponisten und Dirigenten Nikolaj Tscherepnin. Tscherepnin, bei uns allenfalls als Lehrer Sergej Prokofjews bekannt, komponierte sie 1910, in seiner Zeit als Professor am Konservatorium St. Petersburg. Es handelt sich um sechs Charakterstücke, in denen neben Elementen der russischen Volksmusik auch Anklänge an Brahms und Schumann zu hören sind.


Programmheft zum Download


Tickets | SWR Studio Kaiserslautern | Tel. 0631/36228 395 51
Freier Eintritt für die „Freunde der Deutschen Radio Philharmonie“